DIU e.V. - Deutsche Investoren Union DIU e.V. - Deutsche Investoren Union

DIU e.V.: Deutsche Investoren Union lehnt Vorschlag des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung bei der KTG Agrar SE ab

München, 06.07.2016: Gestern meldete die KTG Agrar SE, dass eine „wirtschaftliche Schieflage“ des Unternehmen bestehen würde und Vorstand und der Aufsichtsrat der KTG Agrar SE „nach eingehender und sorgsamer Prüfung“ die Entscheidung getroffen hätten, die Restrukturierung und Sanierung der Gesellschaft in Form eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung durchführen zu wollen. Diesen Vorschlag lehnt die DIU e.V. ausdrücklich ab, da wir die Organe der Gesellschaft, allen voran den Vorstandsvorsitzenden Siegfried Hofreiter, nicht für integer genug halten, die Gesellschaft im Interesse der Aktionäre und Anleihegläubiger zu restrukturieren. Dies begründet sich wie folgt:

Nach Angaben des Unternehmens war der Auslöser für die wirtschaftliche Schieflage die Fälligkeit von Anleihezinsen in Höhe von 17,8 Mio. Euro für die im Jahr 2011 begebene Anleihe KTG Biowertpapier II im Gesamtvolumen von 250 Mio. Euro. Diese Zinsen konnte das Unternehmen nicht bezahlen. Im Geschäftsbericht, der erst Mitte Mai, mithin vor nicht einmal zwei Monaten, veröffentlicht wurde, findet sich kein Hinweis auf die angespannte Liquiditätssituation der Gesellschaft. Vielmehr heißt es dort: „Zusammengefasst beurteilt der Vorstand die Entwicklung der KTG Gruppe in 2015 nicht zufriedenstellend und sieht die KTG Gruppe aber dennoch vor dem Hintergrund der erwarteten diversifizierten Wachstumsstrategie im Energiebereich, der strategischen Neuausrichtung im Nahrungsmittelbereich und vor dem Hintergrund der angestrebten Rekapitalisierung dennoch gut aufgestellt.“

Im Juni letzten Jahres meldete die Gesellschaft den Einstieg der chinesischen Fosun-Gruppe als Aktionär. Dieser Einstieg des Investors, der 620.000 Aktien zeichnen sollte, ist bis heute nicht erfolgt. Die Gesellschaft hat den Kapitalmarkt über diesen Vorgang nie informiert, so dass unvoreingenommene Anleger den Eindruck haben mussten, dass der Einstieg längst erfolgt war.

Ausweislich der Konzernbilanz zum 31.12.15 hat die Gesellschaft Darlehen incl. Zinsen in Höhe von 135,7 Mio. Euro vergeben, die als „sonstiger Vermögensgegenstand“ bilanziert sind. Angaben zu Darlehensnehmer, Laufzeit und Besicherung der ausgereichten Summe fehlen hingegen. 13,1 % des Darlehensbetrages würden bereits ausreichen, die fälligen Zinsen der Anleihe zu bezahlen. Es entsteht der Eindruck, dass ein erheblicher Teil der über Mittelstandsanleihen eingeworbenen Gelder nicht zur Weiterentwicklung des operativen Geschäfts verwendet wurden, sondern zu einer Darlehensvergabe zweckentfremdet wurden.

Die DIU e.V. fordert aus diesen Gründen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ohne die Einbindung des Managements. Gleichzeitig wird die DIU e.V. im Rahmen der in absehbarer Zeit stattfindenden Gläubigerversammlungen die Interessen der Anleihegläubiger vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über einen kostenlosen Newsletter informieren für den Sie sich unter info@diuev.deregistrieren können.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union lehnt Restrukturierungsvorschläge der Beate Uhse AG in der vorgeschlagenen Form ab

München, 25.05.2016: Am 08. Juni 2016 soll in Hamburg eine Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der Beate Uhse AG stattfinden. Die zur Abstimmung stehenden Punkte sind unter anderem eine Laufzeitverlängerung der Anleihe um fünf Jahre bis zum 09. Juli 2024, die Verringerung des Anleihezinses auf 2,0 % für drei Jahre und eine anschließende Anpassung der Verzinsung auf Basis des EBITDA der Beate Uhse-Gruppe sowie die Stundung der am 9. Juli 2016 fälligen Zinsen zunächst bis zum 31. März 2017. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union wird diese Beschlussvorlagen – sofern nicht wesentliche Korrekturen zu Gunsten der Anleihegläubiger erfolgen – ablehnen. Dies begründet sich wie folgt:

1. Ausweislich der letzten vom Unternehmen veröffentlichten Abschlüsse zum 31. Dezember 2015 sind die Anleihegläubiger die einzigen Fremdkapitalgeber, Bankverbindlichkeiten hat die Beate Uhse AG keine. Aus diesem Grund ist es aus Sicht der DIU e.V. nicht hinzunehmen, dass die Anleihegläubiger jetzt gravierenden Änderungen der Anleihebedingungen zustimmen sollen, ohne ihre Gläubigerposition besser absichern zu können. Im Gegenzug zu den angestrebten Änderungen fordert die DIU deshalb ein nachhaltiges Besicherungskonzept für die Anleihen, das die Besicherung mit den Rechten an der Marke „Beate Uhse“ mit einschließt.

2. Weiterhin ist eine drastische Reduzierung des Zinssatzes ohne Wertaufholungspotential aus Sicht der DIU keinesfalls hinnehmbar. Die Anleiheinhaber müssen im Fall einer erfolgreichen Restrukturierung der Beate Uhse AG die Möglichkeit haben, sämtliche Zinsansprüche, auf die sie mit den jetzt vorgeschlagenen Änderungen verzichten sollen, aufzuholen.

3. Völlig inakzeptabel ist es aus Sicht der DIU e.V., dass das Unternehmen eine Anleihegläubigerversammlung am 08. Juni 2016 abhält, obwohl klar ist, dass bis dahin die Ergebnisse eines in Auftrag gegebenen IDWS6-Gutachtens noch gar nicht vorliegen und die Anleihegläubiger so gar keine Anhaltspunkte über die aktuelle Unternehmenssituation und -planung haben.

4. Die DIU e.V. erwartet von den Eigenkapitalgebern, insbesondere den Großaktionären, zudem die Zuführung von frischem Eigenkapital. Es kann nicht sein, dass die Anleihegläubiger jetzt für das jahrelange Versagen des Beate Uhse-Managements alleine Gerade stehen sollen.

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen und bietet allen Anleiheinhabern an, sie auf der am 08. Juni 2016 stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über einen kostenlosen Newsletter informieren für den Sie sich unter info@diuev.de registrieren können. Die DIU e.V. wird auch mit eigenen Anleihen auf der Gläubigerversammlung der Beate Uhse AG vertreten sein.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union stimmt den Beschlussvorschlägen der Karlie Group-Gläubigerversammlung zu und bittet alle Anleihegläubiger dringend um aktive Teilnahme oder Stimmrechtsvollmacht, um Quorum sicher zu stellen

München, 20.04.2016: Am 09. Mai 2016 soll in Bad Wünnenberg eine Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der Karlie Group GmbH im Rahmen einer Präsenzveranstaltung stattfinden. Die zur Abstimmung stehenden Tagesordnungspunkte sind die Verlängerung der Laufzeit der Unternehmensanleihe, die Herabsetzung des Zinssatzes von derzeit 6,75 % auf 5,00 % p.a. sowie die optionale erneute Verlängerung der Laufzeit der Unternehmensanleihe um ein weiteres Jahr. Bei Inanspruchnahme der Verlängerungsoption beträgt der Zinssatz für das weitere Jahr wieder 6,75%. Darüber hinaus wird der durch die Restrukturierung der Anleihe entstandene Zinsverlust durch eine Nachzahlung ausgeglichen.

1. Die Karlie Group GmbH befindet sich in einer Krise. Die planmäßige Rückzahlung der Anleihe im Jahr 2018 ist nicht gesichert und würde bei einer Nicht-Zustimmung zur Laufzeitverlängerung zu einer drohenden Zahlungsunfähigkeit im Jahr 2018 führen. Gegen eine Laufzeitverlängerung ist vor diesem Hintergrund nichts einzuwenden.

2. Die Eigentümer der Gesellschaft haben in der Vergangenheit einen wesentlichen Sanierungsbeitrag geleistet. Mit dem Zins- und Tilgungsverzicht von Karlie-Anleihen im Nominalwert von 3,3 Mio. Euro und zusätzlichen Bareinlagen von insgesamt 5,6 Mio. Euro in 2015 und 2016 dokumentieren die Gesellschafter auch jetzt ihren Sanierungswillen.

3. Durch die mit der Option, die Anleihelaufzeit um noch ein weiteres Jahr zu verlängern, verbundene Zinsaufholung erhalten Anleihegläubiger die Chance, die durch den reduzierten Zinssatz entstandenen Einbußen vollumfänglich auszugleichen.

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern ausdrücklich, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen und dem Beschlussvorschlag zuzustimmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sie auf der am 09. Mai 2016 stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Voraussetzung dafür ist ein Nachweis Ihrer Bank, dass sich die Anleihen am Beginn des 11. Tages vor der Versammlung, also am 28. April 2016, 00:00 Uhr (Record Date), in Ihrem Depot befinden. Zusätzlich muss in dieser Bankbestätigung der Nominalbetrag der von Ihnen gehaltenen Anleihe sowie Ihr vollständiger Name und Ihre Adresse aufgeführt sein. Wenn Sie diese Bankbestätigung in Händen halten, bitten wir Sie, uns diese gemeinsam mit einer ausgefüllten Vertretungsvollmacht zuzusenden / faxen. Das Vollmachtsformular finden Sie unter nachstehendem Link:
http://diuev.de/assets/uploads/anleihedatenbank/karlie-group-gmbh_13-18/1.GV/Vertretungsvollmacht-DIU_16-05-09.pdf

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Eine ausführliche Analyse im Rahmen des „DIU-Anleihencheck" steht für interessierte Anleger auf der Vereinswebseite unter folgendem Link zum Download bereit:
http://diuev.de/assets/uploads/anleihedatenbank/karlie-group-gmbh_13-18/diu-anleihencheck/DIU%20Anleihencheck-Karlie_Group_2016-04-20.pdf

Bitte beachten Sie den Disclaimer zu dieser Meldung unter:
http://diuev.de/assets/uploads/anleihedatenbank/karlie-group-gmbh_13-18/sonstiges/Disclaimer-Karlie_Group_16-04-20.pdf

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DIU e.V.: Steilmann-Insolvenz: Deutsche Investoren Union rät Anleihegläubigern der Steilmann SE zur Interessenbündelung

München, 24.03.2016: Der Vorstand der Steilmann SE hat gestern Abend mitgeteilt, dass er „nach umfassender Prüfung“ zu der Überzeugung gelangt sei, dass im Zuge des aktuellen Geschäftsverlaufs die Steilmann SE zahlungsunfähig ist. Bislang erfolgversprechende Sanierungsverhandlungen hätten nicht zum Ziel geführt, so dass der Vorstand vor diesem Hintergrund nunmehr unverzüglich den Insolvenzantrag stellen werde.

Die Steilmann SE hat ausweislich der auf der Unternehmensseite veröffentlichten Unterlagen insgesamt drei Anleihen im Gesamtvolumen von 88,6 Mio. Euro emittiert. Dabei ist zu beachten, dass die Anleihen unterschiedlich besichert sind.

- Die Anleihe mit der ISIN DE000A1PGWZ2, die mit 6,75 % p.a. verzinst ist und bis zum 27.06.2017 läuft, hat ein Volumen von 45,6 Mio. Euro und ist nicht besichert.

- Die Anleihe mit der ISIN DE000A12UAE0, die mit 7,00 % p.a. verzinst ist und bis zum 23.09.2018 läuft, hat ein Volumen von 33 Mio. Euro und ist mit 87,5 % der Gesellschaftsanteile an der STB Fashion Holding GmbH besichert.

- Die Anleihe mit der ISIN DE000A14J4G3, die mit 7,00 % p.a. verzinst ist und bis zum 09.03.2017 läuft, hat ein Volumen von 10 Mio. Euro und ist mit 12,5 % der Gesellschaftsanteile an der STB Fashion Holding GmbH besichert.

Die DIU rät allen Anleiheinhabern, jetzt aktiv zu werden und ihre Interessen zu bündeln. Nur so kann aus Sicht der DIU gewährleistet werden, dass die Anleihegläubiger ihre Rechte in den anstehenden Gläubigerversammlungen bestmöglich durchsetzen können, insbesondere vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Anleihebesicherung. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sich unter info@diuev.de für einen kostenlosen Newsletter zu registrieren und diese auf den kommenden Gläubigerversammlungen der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über den genannten Newsletter informieren.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union lehnt Laufzeitverlängerung der Ekosem-Agrar-Anleihen ab

München, 25.02.2016: Die Ekosem-Agrar GmbH hat ihre Anleihegläubiger für den 16. und 17. März 2016 zu einer Gläubigerversammlung eingeladen. Am 16. März treffen sich die Anleihegläubiger der 8,75-%-Anleihe (ISIN: DE000A1MLSJ1), am 17. März sind dann die Gläubiger der 8,5-%-Anleihe (ISIN: DE000A1R0RZ5) an der Reihe. In beiden Fällen sollen die Anleihegläubiger im Wesentlichen einer Laufzeitverlängerung um jeweils vier Jahre bei ansonsten unveränderten Konditionen zustimmen.

Die DIU lehnt die Beschlussvorschläge zur Verlängerung der Anleihelaufzeit ab. Dies begründet sich wie folgt:

- Gemäß den vom Unternehmen veröffentlichten Erläuterungen zu den Gläubigerversammlungen könnte die Ekosem-Agrar GmbH die Anleihen zurückzahlen, wenn sie eine weitere Eigenkapitalfinanzierung durchführen würde. Das Unternehmen behauptet aber, dass eine „größere Eigenkapitalaufnahme derzeit strategisch nicht angezeigt“ sei, da Eigenkapitalgeber die Anteile an der Ekosem-Agrar GmbH „nur mit deutlichen Abschlägen auf den Unternehmenswert erwerben würden“. Eine potentielle Verwässerung der Alteigentümer der Ekosem-Agrar GmbH ist für Kreditgeber, also auch die Anleihegläubiger, jedoch ohne Relevanz. Deshalb ist aus Sicht der DIU eine Kapitalerhöhung zur Bedienung der Anleiheverbindlichkeiten die bessere Alternative.

- Das Unternehmen hat eine Reihe weiterer Kreditgeber, vorwiegend bestehend aus russischen und deutschen Banken. Die Forderungen dieser Banken sind in großem Stil besichert. Dennoch muss die Ekosem-Agrar GmbH für diese Darlehen bis zu 24,31 % an Zinsen bezahlen. Dies steht in einem krassen Missverhältnis zu den Konditionen der von der Ekosem-Agrar GmbH emittierten Mittelstandsanleihen.

- Trotz der Besicherung der Bankverbindlichkeiten sollen diese bis 2020 „erheblich“ reduziert werden, damit dann die emittierten Anleihen 2021 und 2022 zurückgezahlt werden können. Dies ist aber genau der falsche Weg. Im Interesse der Anleiheinhaber wäre es sinnvoller, zuerst die nicht besicherten Anleihen zu tilgen und erst danach die Bankverbindlichkeiten zu reduzieren.

Die Anleihen der Ekosem-Agrar GmbH notieren derzeit bei rund 70 %. Mitglieder der DIU e.V. wurden bereits im April 2015 vor der Situation bei Ekosem-Agrar gewarnt und konnten Kurse von über 95 % zum Ausstieg nutzen. Der entsprechende Artikel ist unter nachstehendem Link verfügbar:
http://diuev.de/assets/uploads/anleihedatenbank/ekosem-agrar_12-17/sonstiges/DIU-Report-Nr-7_2015-04-30%20-%20Ekosem-Agrar.pdf

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sich unter info@diuev.de für einen kostenlosen Newsletter zu registrieren und diese auf der stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über den genannten Newsletter informieren.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union rät Inhabern der German Pellets-Anleihen dringend, ihre Ansprüche aktiv wahrzunehmen

München, 12.02.2016: Am 10. Februar 2016 hat die German Pellets GmbH einen Insolvenzantrag gestellt. Entgegen dem Wunsch der Gesellschaft, eine Insolvenz in Eigenverwaltung durchzuführen, hat das Amtsgericht Schwerin das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet. Die vorläufige Insolvenzverwalterin prüft derzeit, ob ein Eröffnungsgrund vorliegt und welche Aussichten für die Fortführung des Unternehmens bestehen

Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union begrüßt die Entscheidung, vorläufig keine Insolvenz in Eigenverwaltung zuzulassen. Dies hätte bedeutet, dass der bisherige Geschäftsführer Peter Leibold, der aus Sicht der DIU e.V. für die Schieflage der Gesellschaft verantwortlich ist, weiterhin über die Geschicke der Gesellschaft mitbestimmt hätte. Durch die Anordnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens ist dies nicht so leicht möglich.

Bezüglich der Besetzung des vorläufigen Gläubigerausschusses fordert die DIU e.V. mindestens zwei Vertreter der Anleiheinhaber in das Gremium zu bestellen, da die Anleihegläubiger ausweislich des Konzernabschlusses zum 30.06.2015 die mit Abstand größte Gläubigergruppe darstellen.

Mitglieder der DIU e.V. wurden vorzeitig vor einem möglichen Ausfall der German Pellets-Anleihe gewarnt und konnten Kurse von über 90 % zum Ausstieg nutzen. Der entsprechende Artikel ist unter nachstehendem Link verfügbar:
http://diuev.de/assets/uploads/anleihedatenbank/german_pellets_11-16/DIU-Meldungen/DIU-Report-Nr.-13_2015-10-30_german-pellets.pdf

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sich unter info@diuev.de für einen kostenlosen Newsletter zu registrieren und diese auf den kommenden Gläubigerversammlungen der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über den genannten Newsletter informieren.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union vertritt Anleiheinhaber der Scholz Holding GmbH auf den Gläubigerversammlungen am 09.02.2016 und 16.02.2016 in Wien

München, 02.02.2016: Am 09. Februar 2016 sowie am 16.Februar 2016 sollen in Wien Gläubigerversammlungen der Anleihegläubiger der Scholz Holding GmbH (ISIN: AT0000A0U9J2) stattfinden. Die Versammlungen werden nach österreichischem Recht abgehalten und beinhalten folgende Punkte: Am 09. Februar soll der „gemeinsame Kurator“ einen Bericht ablegen, danach soll die Wahl von drei Vertrauensmännern und drei Ersatzmännern stattfinden. Am 16. Februar soll der „gemeinsame Kurator“ einen „Bericht im Hinblick auf eine anstehende Antragstellung über eine Restrukturierungsmaßnahme“ erstatten. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union wird die Interessen der Anleihegläubiger im Rahmen dieser Versammlungen vertreten.

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sie auf der am 09. Februar 2016 stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Für diese Vertretung sind – abweichend vom deutschen Recht – folgende Unterlagen notwendig:

Bitte senden Sie für den Fall, dass Sie eine Vertretung wünschen, die angeführten Unterlagen per Post an untenstehende Adresse.

Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über einen kostenlosen Newsletter informieren, für den Sie sich unter info@diuev.de registrieren können. Die DIU e.V. wird auch mit eigenen Anleihen auf der Gläubigerversammlung der Scholz Holding GmbH vertreten sein.

Mitglieder der DIU e.V. wurden vorzeitig vor einem möglichen Ausfall der Scholz-Anleihe gewarnt und konnten Kurse von über 90 % zum Ausstieg nutzen. Der entsprechende Artikel ist unter nachstehendem Link verfügbar:
http://diuev.de/assets/uploads/anleihedatenbank/scholz_holding_12-17/sonstiges/DIU-Report-Nr.-12_2015-09-29_scholz.pdf

Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sich unter info@diuev.de für einen kostenlosen Newsletter zu registrieren und diese auf der stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über den genannten Newsletter informieren.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union lehnt Laufzeitverlängerung der German Pellets-Anleihe in der vorgeschlagenen Form ab

München, 26.01.2016: Am 10. Februar 2016 soll in Wismar eine Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der Anleihe 2011/2016 (ISIN: DE000A1H3J67) der German Pellets GmbH stattfinden. Die zur Abstimmung stehenden Punkte sind die Verlängerung der Anleihe um zwei Jahre auf den 31. März 2018, eine Reduktion des jährlichen Zinssatzes von 7,25 % auf 5,25 % sowie eine erstrangige Besicherung der Anleihe durch 50 Prozent der Gesellschafteranteile an der German Pellets GmbH.

Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union lehnt die vorgeschlagenen Tagesordnungspunkte ab. Dies begründet sich wie folgt:

  • Die German Pellets GmbH geht in ihrer Pressemeldung vom 25.01.2016 in keiner Weise darauf ein, warum die Verlängerung der Anleihe notwendig geworden ist. Insbesondere macht das Unternehmen keinerlei Angaben über den aktuellen Geschäftsverlauf, den Liquiditätsstatus oder die Bilanzsituation. Ohne diese Angaben haben die Anleihegläubiger aber keine Entscheidungsgrundlage.
  • Wie der Presse zu entnehmen war, hat der Ofenhersteller KAGO Wärmesysteme GmbH beim Amtsgericht Nürnberg Insolvenzantrag gestellt. KAGO ist über umfangreiche Darlehen durch German Pellets finanziert, die möglicherweise nicht zurückgeführt werden können. Auch über diese Situation hat die German Pellets GmbH bis jetzt nicht informiert. Trotz des dadurch deutlich gestiegenen Risikos für die Anleiheinhaber soll der Zinssatz der Anleihe reduziert werden. Dies ist aus Sicht der DIU e.V. nicht hinnehmbar.
  • Begründet wird die geplante Reduktion des Zinssatzes mit einer „Aufwertung“ der bisher unbesicherten Anleihe, die durch die Abtretung eines 50-%-Anteils an der German Pellets GmbH erfolgen und zu einer Reduzierung des Risikos für die Anleger führen soll. Die DIU kann dieser Argumentation nicht folgen, da im Falle einer Insolvenz der Gesellschaft ein Anteil am Eigenkapital keinen oder nur einen geringen Wert darstellt. Nach Ansicht der DIU kann eine Sicherheit nur in der Abtretung von dinglichen Vermögenswerten der Aktivseite liegen, wie z.B. die Bestellung einer Grundschuld oder die Abtretung eines Warenlagers.

Mitglieder der DIU e.V. wurden vorzeitig vor einem möglichen Ausfall der German Pellets-Anleihe gewarnt und konnten Kurse von über 90 % zum Ausstieg nutzen. Der entsprechende Artikel ist unter nachstehendem Link verfügbar:
http://diuev.de/assets/uploads/anleihedatenbank/german-pellets_14-19/DIU-Meldungen/DIU-Report-Nr.-13_2015-10-30_german-pellets.pdf

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sich unter info@diuev.de für einen kostenlosen Newsletter zu registrieren und diese auf der stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über den genannten Newsletter informieren.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union vertritt Anleiheinhaber der Singulus Technologies AG auf der Gläubigerversammlung am 15.02.2016 in Frankfurt

München, 25.01.2016: Am 15. Februar 2016 soll in Frankfurt am Main eine Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der Singulus Technologies AG stattfinden. Die zur Abstimmung stehenden Punkte sind die Zustimmung zu einem Restrukturierungskonzept, das die Wandlung der Anleihe in Aktien der Gesellschaft sowie die Ausgabe einer neuen Anleihe vorsieht. Darüber hinaus soll der Gemeinsame Vertreter bevollmächtigt werden, einem vorübergehenden Verzicht auf Kündigungsrechte, einer Stundung der Zinsansprüche sowie weiteren Maßnahmen zuzustimmen. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union wird die Interessen der Anleihegläubiger im Rahmen dieser Versammlung vertreten.

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sie auf der am 15. Februar 2016 stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über einen kostenlosen Newsletter informieren, für den Sie sich unter info@diuev.de registrieren können. Die DIU e.V. wird auch mit eigenen Anleihen auf der Gläubigerversammlung der Singulus Technologies AG vertreten sein.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union vertritt Anleiheinhaber der Singulus Technologies AG auf der Gläubigerversammlung am 18.01.2016 in Frankfurt

München, 23.12.2015: Am 18. Januar 2016 soll in Frankfurt am Main eine Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der Singulus Technologies AG stattfinden. Die zur Abstimmung stehenden Punkte sind die Zustimmung zu einem Restrukturierungskonzept, das die Wandlung der Anleihe in Aktien der Gesellschaft sowie die Ausgabe einer neuen Anleihe vorsieht. Darüber hinaus soll der Gemeinsame Vertreter bevollmächtigt werden, einem vorübergehenden Verzicht auf Kündigungsrechte, einer Stundung der Zinsansprüche sowie weiteren Maßnahmen zuzustimmen. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union wird die Interessen der Anleihegläubiger im Rahmen dieser Versammlung vertreten.

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sie auf der am 18. Januar 2016 stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über einen kostenlosen Newsletter informieren, für den Sie sich unter info@diuev.de registrieren können. Die DIU e.V. wird auch mit eigenen Anleihen auf der Gläubigerversammlung der Singulus Technologies AG vertreten sein.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union stimmt dem Beschlussvorschlag der Sympatex-Gläubigerversammlung zu, und bittet alle Anleihegläubiger dringend um aktive Teilnahme oder Stimmrechtsvollmacht, um Quorum sicher zu stellen

München, 16.10.2015: Am 09. November 2015 soll in Unterföhring bei München die zweite Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der Sympatex Holding GmbH im Rahmen einer Präsenzveranstaltung stattfinden. Der einzige zur Abstimmung stehende Punkt ist die „Beschlussfassung über eine Anpassung der Regelung zur vorzeitigen Rückzahlung (Call-Option)“ der Anleihe. Das Unternehmen soll die Möglichkeit erhalten, die emittierte Anleihe vorzeitig zurückzahlen zu dürfen. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union wird diesem Beschlussvorschlag zustimmen und fordert alle Anleihegläubiger auf, an der Versammlung selbst teilzunehmen oder sich vertreten zu lassen, um das Quorum sicher zu stellen. Dies begründet sich wie folgt:

1. Der Anleihekurs der Sympatex-Anleihe hat sich auf Jahressicht sehr volatil entwickelt und an keinem Tag das 100-%-Niveau erreicht. Aktuell notiert das Papier bei rund 95 %. Anleihegläubigern entsteht bei einem vorzeitigen Rückkauf der Anleihe somit kein Kursverlust.

2. Ausweislich des letzten vom Unternehmen veröffentlichten Abschlusses zum 30. Juni 2015 weist die Gesellschaft ein negatives Eigenkapital aus. Die liquiden Mittel liegen bei 2,8 Mio. Euro, so dass aus Sicht der DIU e.V zwar die Zinszahlung im Dezember gesichert erscheint, nicht aber die Rückzahlung der Anleihe im Jahr 2018.

3. Ein vorzeitiger Rückkauf der Anleihe, der mit einer Zustimmung zum Beschlussvorschlag auf der Gläubigerversammlung möglich wird, würde somit eine deutliche Besserstellung der Anleihegläubiger hinsichtlich der Rückzahlungswahrscheinlichkeit ergeben.

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern ausdrücklich, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen und dem Beschlussvorschlag zuzustimmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sie auf der am 09. November 2015 stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Voraussetzung dafür ist ein Nachweis Ihrer Bank, dass sich die Anleihen am Tag der Gläubigerversammlung, also am 09. November 2015, in Ihrem Depot befinden (Sperrvermerk). Zusätzlich muss in dieser Bankbestätigung der Nominalbetrag der von Ihnen gehaltenen Anleihe sowie Ihr vollständiger Name und Ihre Adresse aufgeführt sein. Wenn Sie diese Bankbestätigung in Händen halten, bitten wir Sie, uns diese gemeinsam mit einer ausgefüllten Vertretungsvollmacht zuzusenden / faxen. Das Vollmachtsformular finden Sie unter nachstehendem Link:
http://diuev.de/Sympatex_13-18/Vertretungsvollmacht-2.GV-Einberufung_Sympatex_15-11-09.pdf

Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über einen kostenlosen Newsletter informieren, für den Sie sich unter info@diuev.de registrieren können. 

Eine ausführliche Analyse im Rahmen des „DIU-Anleihencheck" steht für interessierte Anleger auf der Vereinswebseite unter folgendem Link zum Download bereit:
http://diuev.de/assets/uploads/anleihencheck/DIU%20Anleihencheck-Sympatex_15-10-15.pdf  

Bitte beachten Sie den Disclaimer zu dieser Meldung unter:
http://diuev.de/assets/uploads/anleihedatenbank/sympatex_13-18/sonstiges/Disclaimer-Sympatex_2015-10-16.pdf  

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union lehnt Restrukturierungsvorschläge der Singulus Technologies AG in der vorgeschlagenen Form ab

München, 21.09.2015: Am 08. Oktober 2015 soll in Frankfurt am Main eine Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der Singulus Technologies AG stattfinden. Die zur Abstimmung stehenden Punkte sind im Wesentlichen die Wahl eines gemeinsamen Vertreters, die Beschlussfassung über einen vorübergehenden Verzicht auf Kündigungsrechte sowie die Bevollmächtigung des gemeinsamen Vertreters, einer Stundung der Zinsansprüche sowie weiteren Maßnahmen zuzustimmen. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union wird diese Beschlussvorlagen ablehnen. Dies begründet sich wie folgt:

1. Ausweislich des letzten vom Unternehmen veröffentlichten Abschlusses zum 30. Juni 2015 verfügt die Singulus Technologies AG über liquide Mittel in Höhe von 24 Mio. Euro. Die Zahlung der Anleihezinsen in Höhe von 4,65 Mio. Euro sollte somit möglich sein.

2. Wie der Einladung zur Gläubigerversammlung zu entnehmen ist, hat der Vorstand der Singulus Technologies AG bislang eigene Anleihen im Nominalwert von 5,241 Mio. Euro zurückgekauft. Für diesen Rückkauf waren offensichtlich Finanzmittel vorhanden, die eben für die Umsetzung strategischer und operativer Maßnahmen verwendet wurden. Da sich der Anleihekurs derzeit auf einem All-Time-Low befindet, wurden durch die Rückkäufe Finanzmittel in erheblichem Umfang verschwendet. Es ist aus Sicht der DIU nicht hinnehmbar, dass die Anleiheinhaber für die Fehler des Vorstands büßen sollen.

3. Der aus zwei Personen bestehende Vorstand der Singulus Technologies AG erhielt für das Geschäftsjahr 2014 Gesamtbezüge in Höhe von 1,27 Mio. Euro. Diese Vergütung ist aus Sicht der DIU viel zu hoch und für ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 67 Mio. Euro nicht angemessen. Angesichts des jahrelangen Missmanagements der Gesellschaft wäre es aus Sicht der DIU vielmehr angebracht, dem Vorstand einen Sanierungsbeitrag in Form eines hälftigen Gehaltsverzichts aufzuerlegen, bevor die Anleihegläubiger einen Beitrag leisten.

4. Stattdessen soll ein gemeinsamer Vertreter gewählt werden. Die DIU lehnt die Wahl eines gemeinsamen Vertreters ab. Zum einen kostet ein Gemeinsamer Vertreter Geld, zum anderen soll dieser mit weitreichenden Vollmachten ausgestattet werden, die die Rechte der Anleihegläubiger massiv beeinträchtigen. Aus Sicht der DIU ist die Bestellung eines Gemeinsamen Vertreters weder nötig noch sinnvoll.

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sie auf der am 08. Oktober 2015 stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über einen kostenlosen Newsletter informieren, für den Sie sich unter info@diuev.de registrieren können. Die DIU e.V. wird auch mit eigenen Anleihen auf der Gläubigerversammlung der Singulus Technologies AG vertreten sein.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union lehnt Restrukturierungsvorschläge der Laurèl GmbH in der vorgeschlagenen Form ab

München, 12.08.2015: Am 31. August 2015 soll in Aschheim bei München eine Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der Laurèl GmbH stattfinden. Die zur Abstimmung stehenden Punkte sind eine Laufzeitverlängerung um drei Jahre, eine Aussetzung der Zinszahlung für die laufende Zinsperiode und eine Verringerung der Verzinsung für die drei folgenden Zinsperioden sowie die Bestellung eines gemeinsamen Vertreters für alle Anleihegläubiger. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union wird diese Beschlussvorlagen – sofern nicht wesentliche Korrekturen zu Gunsten der Anleihegläubiger erfolgen – ablehnen. Dies begründet sich wie folgt:

1. Ausweislich der letzten vom Unternehmen veröffentlichten Abschlüsse zum 31. Oktober 2014 sind die Anleihegläubiger die einzigen Fremdkapitalgeber, Bankverbindlichkeiten hat die Laurèl GmbH keine. Aus diesem Grund ist es aus Sicht der DIU e.V. nicht hinzunehmen, dass die Anleihegläubiger jetzt gravierenden Änderungen der Anleihebedingungen zustimmen sollen, ohne ihre Gläubigerposition besser absichern zu können. Im Gegenzug zu den angestrebten Änderungen fordert die DIU deshalb sowohl ein Besicherungskonzept für die Anleihen sowie zusätzlich Eigenkapitalanteile an der Laurèl GmbH.

2. Völlig inakzeptabel ist es aus Sicht der DIU e.V., dass das Unternehmen bislang keinen aktuellen Jahresabschluss zum 30.04.2015 vorgelegt hat, aus dem vollumfänglich ersichtlich wird, wie es um die Laurèl GmbH steht. Die DIU e.V. fordert deshalb die verantwortlichen Geschäftsführer der Laurèl GmbH auf, unverzüglich die relevanten Unterlagen auf der Unternehmenshomepage zu veröffentlichen.

3. Die DIU e.V. erwartet vom Unternehmen zudem die Vorlage eines Restrukturierungskonzepts, das Anleihegläubigern zumindest die Hoffnung lässt, dass die Laurèl GmbH ihre Anleiheverbindlichkeiten im Jahr 2020 vollumfänglich bedienen zu können. Mitglieder der DIU e.V. wurden vor einer Schieflage bei der Laurèl GmbH gewarnt und konnten Kurse von etwa 30 % zum Ausstieg nutzen. Der entsprechende Artikel ist unter nachstehendem Link verfügbar: http://diuev.de/DIU-Report-Nr.-10_2015-07-30-LAURÈL.pdf

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sie auf der am 31. August 2015 stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über einen kostenlosen Newsletter informieren für den Sie sich unter info@diuev.de registrieren können. Die DIU e.V. wird auch mit eigenen Anleihen auf der Gläubigerversammlung der Laurèl GmbH vertreten sein.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union empfiehlt Anleiheinhabern der Travel24.com AG, ihr Engagement kritisch zu überdenken

München, 10.06.2015: Die DIU e.V. empfiehlt Inhabern der im September 2012 emittierten Anleihe der Travel24.com AG (ISIN: DE000A1PGRG2), ihr Engagement kritisch zu überdenken.

Die Anleihe hat bereits rund 50 % des Ausgabepreises von 100 % eingebüßt und notiert der-zeit bei rund 50 %. Grund für den nachgebenden Anleihekurs sind aus Sicht der DIU die schlechten Geschäftszahlen zum 31.12.2014 und Hinweise darauf, dass das Geschäftsmodell seit Jahren nicht richtig funktioniert.

Der Emissionserlös der Anleihe sollte größtenteils für den Einstieg in das neue Geschäftsfeld der Budget-Design-Hotels verwendet werden. Darüber hinaus plante die Gesellschaft, in die weitere Internationalisierung ihres bestehenden Geschäfts im Online-Reisemarkt zu investie-ren. Mittelfristig, so verkündete das Unternehmen 2012, sollen bis zu 25 Hotels in deutschen Großstädten betrieben werden.

Tatsächlich ist es der Travel24.com AG bis heute nicht gelungen, auch nur ein Hotel zu bauen und zu betreiben. Ausweislich des jüngst veröffentlichten Geschäftsberichts für das Ge-schäftsjahr 2014 hat die Gesellschaft nämlich bislang noch kein einziges Hotel eröffnet – im Gegenteil. Auch für 2015 wird es im Segment „Hotellerie“ keinen Geschäftsbetrieb geben, da das Objekt in Leipzig erst 2016 fertiggestellt werden soll.

Die Bilanz zum 31.12.12104 zeigt eine bescheidene Cash-Ausstattung von 1 Mio. Euro. Bi-lanziert sind zudem „zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte“ in Höhe von knapp 10 Mio. Euro. Diese Position entspricht dem Buchwert einer Immobilie in Köln, die verkauft werden soll. Die aus dem Verkauf freiwerdenden Mittel sollen dann in Leipzig reinvestiert werden, so dass die Tilgung der Anleihe aus dem Verkauf des fertiggestellten Objekts in Leipzig entspringen soll.

Für die Anleihegläubiger bleibt zu hoffen, dass zumindest der Verkauf der bislang angestoße-nen Projekte ausreichend Liquidität schafft, um die Anleihe planmäßig zu tilgen. Der Markt sieht dies jedoch skeptisch, die Anleihe notiert derzeit bei etwa 50 %. Anleger, die die Tra-vel24-Anleihe im Depot haben, sollten sich der hohen Risiken ihres Engagements bewusst sein und dieses kritisch hinterfragen. Ein Neueinstieg kommt aus unserer Sicht nicht in Frage.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union veröffentlicht Gegenantrag zur Gläubigerversammlung der Ekotechnika GmbH und veröffentlicht Übernahmeangebot

München, 29.04.2015: Am 06. Mai 2015 findet die sog. Zweite Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der Ekotechnika GmbH in Walldorf statt. Die zur Abstimmung stehenden Restrukturierungsmaßnahmen sehen vor, dass die Anleihegläubiger auf die Rückzahlung der Anleihe sowie der aufgelaufenen Zinsen verzichten und dafür 49 % der Ekotechnika erhalten sollen. Zudem soll ein „gemeinsamer Vertreter“ gewählt werden. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union lehnt den von der Gesellschaft vorgeschlagenen Kandidaten für das Amt des Gemeinsamen Vertreters ab und hat einen Gegenantrag veröffentlicht. Zudem hat die DIU e.V. ein Übernahmeangebot veröffentlicht. Die einzelnen Maßnahmen begründen sich wie folgt:

1. Veröffentlichung eines Gegenantrags

Die Gesellschaft schlägt vor, die Münchner One Square Advisory Services GmbH (OSA) zum Gemeinsamen Vertreter aller Anleihegläubiger zu wählen. Diesem Vorschlag stehen wir ablehnend gegenüber, da wir einen Interessenskonflikt der OSA befürchten. Deshalb haben wir einen Gegenantrag eingereicht, in dem wir vorschlagen, Herrn Dipl.-Kfm. Jochen Knoesel zum Gemeinsamen Vertreter für alle Anleihegläubiger bestellen zu lassen. Herr Knoesel verfügt über langjährige Expertise im Kapitalmarktrecht und ist seit Beginn seiner beruflichen Karriere ausschließlich im Interesse von Privatanlegern tätig geworden.

2. „Übernahmeangebot" veröffentlicht

Darüber hinaus hat die DIU e.V. ein „Übernahmenagebot" für die Ekotechnika-Anleihen abgegeben. Das Angebot wurde deshalb lanciert, um möglichst alle Anleihegläubiger ansprechen zu können. Es geht uns nicht darum, dass das Angebot von einem Anleiheinhaber angenommen wird, sondern darum, dass die Anleiheinhaber entweder ihr Stimmrecht auf der Gläubigerversammlung selbst wahrnehmen oder sich – beispielsweise von der DIU – auf der anstehenden Gläubigerversammlung vertreten lassen. Da die Ekotechnika-Anleihen Inhaberpapiere sind, sahen wir keine andere Möglichkeit, die Anleiheinhaber anzusprechen als durch den „offiziellen Weg" eines Übernahmeangebots.

3. Abstimmungsverhalten der DIU e.V.

Beim Vorschlag über die Bestellung der One Square Advisory Services GmbH als Gemeinsamer Vertreter wird die DIU e.V. mit „Nein" stimmen, für den Fall, dass über den Gegenantrag der DIU abgestimmt wird, wird die DIU natürlich mit „Ja" stimmen. Dem Vorschlag des in TOP 2 aufgeführten Forderungs- und Zinsverzicht gegen Gewährung von Erwerbsrechten steht die DIU ablehnend gegenüber, da es zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht möglich ist, über den endgültigen Sanierungsplan abzustimmen, da der gemeinsame Vertreter ja erst mit seiner Wahl mandatiert wird, über einen Restrukturierungsbeitrag der Anleihegläubiger zu verhandeln. Dem entsprechend kann ein Beschluss – der anders aussehen muss als vorgeschlagen – erst in einer weiteren Gläubigerversammlung gefasst werden, nachdem der gemeinsame Vertreter ausschließlich im Interesse der Anleihegläubiger die finalen Konditionen eines Sanierungsbeitrags verhandelt hat.

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sich unter info@diuev.de für einen kostenlosen Newsletter zu registrieren und diese auf der stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über den genannten Newsletter informieren.

Die DIU e.V. hält eine Anleihe der Ekotechnika GmbH.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union rät Anleihegläubigern der Ekotechnika GmbH zur Interessenbündelung

München, 13.04.2015: Am 06. Mai 2015 findet die sog. Zweite Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der Ekotechnika GmbH in Walldorf statt. Die zur Abstimmung stehenden Restrukturierungsmaßnahmen sehen vor, dass die Anleihegläubiger auf die Rückzahlung der Anleihe sowie der aufgelaufenen Zinsen verzichten und dafür 49 % der Ekotechnika erhalten sollen. Zudem soll ein „gemeinsamer Vertreter“ gewählt werden. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union hält alle vorgeschlagenen Tagesordnungspunkte für fragwürdig und wird diese – sofern nicht wesentliche Korrekturen zu Gunsten der Anleihegläubiger erfolgen – ablehnen. Dies begründet sich wie folgt:

  1. Die bislang vorliegenden Bilanzunterlagen sowie die Umsatz- und Ergebniszahlen der Ekotechnika GmbH, wie sie in der Einladung zu „Abstimmung ohne Versammlung“ im März sowie in der Einladung zur zweiten Gläubigerversammlung im April veröffentlicht wurden, weichen stark voneinander ab. Zudem sind sie nur vorläufig und nicht geprüft. Eine objektive Bewertung zur aktuellen Lage der Gesellschaft ist ohne testierte Zahlen in keinem Fall möglich.
  2. Derzeit wird ein Sanierungsgutachten (IDW-S6-Gutachten) durch einen externen Gutachter erstellt. Das Gutachten liegt jedoch nicht vor, so dass eine Bewertung der Gesellschaft deshalb nicht möglich ist.
  3. Die als „gemeinsamer Vertreter“ vorgeschlagene One Square Advisory Services GmbH meldet, dass sie sich als designierter gemeinsamer Vertreter bereits im Dialog mit der Emittentin und einer Vielzahl von Anleihegläubigern befindet, „um die Interessen der Anleihegläubiger zu vertreten“. Es ist aus Sicht der DIU nicht klar, wer die Tätigkeit der One Square Advisory Services GmbH beauftragt hat und wer diese bezahlt. Aus Sicht der DIU besteht die große Gefahr eines Interessenskonfliktes des designierten gemeinsamen Vertreters.
  4. In den Erläuterungen zur Gläubigerversammlung wird eine „überschlagsmäßige Schätzung“ angeführt, die eine Befriedigungsquote für die Anleihegläubiger im Falle einer Insolvenz in Höhe von „ca. 8,18 Prozent“ ergibt. Allerdings wird nicht erläutert, auf welche Art diese Quote errechnet wurde.
  5. Es fehlen jegliche Alternativrechnungen, die belegen, dass die Ekotechnika nach der angestrebten Restrukturierung wieder wettbewerbsfähig sein kann und nachhaltig profitabel wirtschaften kann.

Die DIU rät allen betroffenen Anleiheinhabern, die ihnen aus der Anleihe zustehenden Rechte wahrzunehmen. Die DIU bietet allen Anleiheinhabern an, sich unter info@diuev.de für einen kostenlosen Newsletter zu registrieren und diese auf der stattfindenden Gläubigerversammlung der Anleiheinhaber zu vertreten. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens werden wir über den genannten Newsletter informieren.

Die DIU e.V. hält eine Anleihe der Ekotechnika GmbH.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union rät Anleihegläubigern der Ekotechnika GmbH von einer Teilnahme an der „Abstimmung ohne Versammlung“ ab.

München, 27.03.2015: Nächste Woche findet vom 30.03. - 02.04. die „Abstimmung ohne Versammlung“ der Anleihegläubiger der Ekotechnika GmbH statt. Die zur Abstimmung stehenden Restrukturierungsmaßnahmen sehen vor, dass die Anleihegläubiger auf die Rückzahlung der Anleihe sowie der aufgelaufenen Zinsen verzichten und dafür 49 % der Ekotechnika erhalten sollen. Zudem soll ein „gemeinsamer Vertreter“ gewählt werden. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union empfiehlt allen Anleiheinhabern, sich an dieser Abstimmung nicht zu beteiligen. Dies begründet sich wie folgt:

  1. Die bislang vorliegenden Bilanzunterlagen der Ekotechnika, wie sie in der Einladung zu „Abstimmung ohne Versammlung“ veröffentlicht wurden, sind nur vorläufig und nicht geprüft. Eine objektive Bewertung zur aktuellen Lage der Gesellschaft ist ohne testierte Zahlen in keinem Fall möglich.
  2. Angeblich wird derzeit ein Sanierungsgutachten (IDW-S6-Gutachten) durch einen externen Gutachter erstellt. Das Gutachten liegt jedoch nicht vor, so dass eine Bewertung der Gesellschaft deshalb nicht möglich ist
  3. In den Erläuterungen zur „Abstimmung ohne Versammlung“ wird eine „vorläufige Schätzung“ angeführt, die eine Befriedigungsquote für die Anleihegläubiger im Falle einer Insolvenz in Höhe von „ca. 8,18 Prozent“ ergibt. Allerdings wird nicht erläutert, auf welche Art diese Quote errechnet wurde.
  4. Es fehlen jegliche Alternativrechnungen, die belegen, dass die Ekotechnika nach der angestrebten Restrukturierung wieder wettbewerbsfähig sein kann und nachhaltig profitabel wirtschaften kann.

Die DIU e.V. rechnet damit, dass die „Abstimmung ohne Versammlung“ nicht beschlussfähig sein wird und die Gesellschaft – wie angekündigt – am 06. Mai 2015 eine Gläubigerversammlung als Präsenzversammlung einberufen wird. In dieser Versammlung wird die DIU e.V. präsent sein und die Interessen ihrer Stimmgeber aktiv vertreten.

Die DIU e.V. hält eine Anleihe der Ekotechnika GmbH.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union lehnt Restrukturierungsvorschlag der Ekotechnika GmbH ab

München, 11.03.2015: Am gestrigen Dienstag hat die Ekotechnika GmbH, Emittentin einer Mittelstandsanleihe im Volumen von 60 Mio. Euro, in einer Pressemeldung ein Restrukturierungskonzept vorgestellt, über das im Rahmen einer „Abstimmung ohne Versammlung“ entschieden werden soll. Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union lehnt das Restrukturierungskonzept und den Abstimmungsmodus ab. Dies begründet sich wie folgt:

  • Die Anleihegläubiger haben der Gesellschaft 60 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Nach Durchführung der geplanten Maßnahmen würden sie nicht nur ihren Zins- und Rückzahlungsanspruch gegenüber der Gesellschaft verlieren, sondern auch lediglich als Minderheitsgesellschafter der in eine Aktiengesellschaft umgewandelten Ekotechnika fungieren. Dies ist aus Sicht der DIU in keinem Fall hinnehmbar, insbesondere deshalb, weil auch nach der geplanten Restrukturierung überhaupt nicht feststeht, ob das Geschäftsmodell der Ekotechnika zukünftig profitabel betrieben werden kann.
  • Das Verfahren einer „Abstimmung ohne Versammlung“ zeigt die geringe Wertschätzung der Unternehmensvertreter der Ekotechnika GmbH gegenüber ihren Kapitalgebern, denen in der Vergangenheit noch dazu regelmäßig vorgegaukelt wurde, dass es „keine ernsthaften Schwierigkeiten für die Anleihe“ geben würde. Die DIU fordert deshalb die Verantwortlichen der Ekotechnika GmbH auf, umgehend eine Präsenzversammlung einzuberufen, in deren Rahmen es den geschädigten Anleiheinhabern möglich gemacht wird, in den direkten Dialog mit der Geschäftsführung treten zu können.

Mitglieder der DIU e.V. wurden vorzeitig vor einem Ausfall der Ekotechnika-Anleihe gewarnt und konnten Kurse von etwa 55 % zum Ausstieg nutzen. Der entsprechende Artikel ist unter nachstehendem Link verfügbar: http://diuev.de/assets/uploads/diu-report/2014/DIU-Report-Nr-1_2014-10-27.pdf

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union stellt Strafanzeige gegen Verantwortliche der Penell GmbH

München, 04.02.2015: Die DIU e.V. hat Anfang dieser Woche eine Strafanzeige gegen Kurt Penell, Geschäftsführer der Penell GmbH, bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt eingereicht.

Unter anderem begründet sich die Strafanzeige durch folgende Sachverhalte:

  1. Parallel zur Platzierung der Mittelstandsanleihe äußerte sich Herr Penell in diversen Interviews sehr positiv zur Penell GmbH. So hieß es beispielsweise „Um es klar zu sagen, Penell wird es auch ohne Anleihe weiter geben“. Jetzt ist die Penell GmbH innerhalb kürzester Zeit sogar mit Anleihe insolvent.
  2. Im Wertpapierprospekt wurden diverse Sicherungsmechanismen beschrieben, die das eingeworbene Anlegergeld absichern sollen. Unter anderem wurde die Sicherungsübereignung des Warenlagers der Penell GmbH angezeigt. In diesem Warenlager sollen zum 14.05.2014 u.a. Kabel mit einem Kupfergewicht von ca. 1.436 Tonnen vorhanden gewesen sein, die einem damaligen Wert von rund 7,3 Mio. Euro entsprechen sollten. Wie sich zwei Monate nach der vollständigen Platzierung der Anleihe herausgestellt hat, sind die gewährten Sicherheiten offensichtlich nicht oder nur zu einem geringen Teil vorhanden.
  3. Bei der Platzierung der Anleihe wurde seitens des Unternehmens immer wieder betont, dass der Anleiheerlös zu einem großen Teil der Finanzierung des „Working-Capital“ dienen sollte. Zudem sollten die Einkaufskonditionen verbessert werden können, was rund 750.000 Euro jährliche Kosten einsparen sollte. Es ist deshalb völlig unklar, warum jetzt die Zahlungsunfähigkeit erklärt werden musste und wohin der Emissionserlös von 5 Mio. Euro tatsächlich geflossen ist.

Die vollständige Strafanzeige steht Mitgliedern der DIU auf der Vereinswebseite zum Download zu Verfügung.

Die DIU wird geschädigte Anleiheinhaber im Rahmen der noch einzuberufenden Gläubigerversammlung vertreten. Interessierte Anleger können sich bereits jetzt unter der E-Mail-Adresse info@diuev.de für einen kostenfreien Newsletter registrieren lassen.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union empfiehlt Anleiheinhabern der Sympatex Holding GmbH, ihr Engagement kritisch zu überdenken

München, 02.12.2014: Die DIU e.V. empfiehlt Inhabern der Ende 2013 emittierten Anleihe der Sympatex Holding GmbH (ISIN: DE000A1X3MS7), ihr Engagement kritisch zu überdenken.

Die Anleihe hat bereits rund 30 % des Ausgabepreises von 100 % eingebüßt und notiert derzeit bei rund 70 %. Grund für den nachgebenden Anleihekurs sind aus Sicht der DIU die schlechten Halbjahreszahlen zum 30.06.2014 und Hinweise darauf, dass das Geschäftsmodell seit Jahren nicht richtig funktioniert:

  1. Das operative Ergebnis ist, wie der Emissionsprospekt zeigt, seit mindestens vier Jahren mit jährlichen Verlusten zwischen 2 und 4 Mio. Euro negativ. Zum 30.06.2014 weist Sympatex einen Konzernumsatz von 19,5 Mio. Euro auf, das Konzernergebnis ist mit minus 1,77 Mio. Euro wiederum negativ.
  2. Neben den schlechten Geschäftsergebnissen stimmt der hohe Konzernbilanzverlust von 51,9 Mio. Euro nachdenklich, da dieser zeigt, dass die Gesellschaft über viele Jahre hinweg Verluste angehäuft hat.
  3. Das Eigenkapital liegt zum 30.06. bei gerade einmal 1,34 Mio. Euro und beträgt somit nicht einmal mehr 50 % des gezeichneten Kapitals von 5,1 Mio. Euro.
  4. Um bei der Anleiheemission überhaupt ein positives Eigenkapital darstellen zu können, erklärten die Eigentümer kurz vor der Emission einen Forderungsverzicht von knapp 4,5 Mio. Euro. Um die Überschuldung zu vermeiden, erklärten die Hauptgesellschafter Stefan Sanktjohanser und die ihm zuzurechnende Annex Capital Invest Beratungs GmbH des Weiteren die Umwandlung eines 26 Mio. Euro schweren Darlehens in nachrangiges Genussrechtskapital (Prospekt S. 65).

Auch wenn der Ausblick der Sympatex-Geschäftsführung u.a. aufgrund von deutlichen Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahr von 61 % positiv ausfällt, weist die Anleihe aus Sicht der DIU ein ausgesprochen negatives Chance-Risiko-Verhältnis auf. Wir empfehlen Anlegern daher, ihr Engagement selbstkritisch zu hinterfragen.

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union rät Anleiheinhabern der Maritim Vertriebs GmbH 12/14 zum Tausch in die Maritim Offshore Anleihe II 2014/2016

München, 10.11.2014: Die DIU e.V. rät Inhabern der im Mai 2012 emittierten Anleihe der Maritim Vertriebs GmbH (ISIN: DE000A1MLY97) zum Tausch ihrer Anleihe in die neu emittierte Maritim Offshore Anleihe II 2014 / 2016 (ISIN: DE000A13R5R8). Aus Sicht der DIU weist die neue Anleihe ein für Anleger günstiges Chance-Risiko-Profil auf. Die DIU begründet ihre Einschätzung mit folgenden Tatsachen:

  1. Durch den bereits geschlossenen Verkaufsvertrag von sechs Schleppschiffen fließt der Gesellschaft weit mehr als die Hälfte des Emissionsbetrags in den nächsten sechs Monaten zu.
  2. Die verbliebenen Schiffe bieten aus Sicht der DIU ein solides Asset, die Verwertung sollte während der Anleihelaufzeit kein Problem darstellen.
  3. Die Mittel aus dem Schiffsverkauf fließen auf ein Treuhandkonto
  4. Der Zinssatz von 8,25 % p.a. ist überdurchschnittlich attraktiv.

Auf Basis des derzeitigen Kursniveaus von rund 90 % bietet sich für Inhaber der „alten“ Anleihe aus Sicht der DIU eine gute Möglichkeit, diese in die „neue“ Anleihe zu tauschen. Eine ausführliche Analyse im Rahmen des „DIU-Anleihencheck" steht für interessierte Anleger auf der Vereinswebseite unter folgendem Link zum Download bereit: http://diuev.de/assets/uploads/anleihencheck/DIU-Anleihencheck_Maritim_2014-11-10.pdf

Bitte beachten Sie den Disclaimer zu dieser Meldung unter: http://diuev.de/assets/uploads/anleihencheck/Disclaimer-Maritim_2014-11-10.pdf

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DIU e.V.: Deutsche Investoren Union stellt Gegenantrag zur Gläubigerversammlung der MS Deutschland und schlägt Stefan Ulrich als gemeinsamen Vertreter der Anleihegläubiger vor

München, 07.11.2014: Am 06. November hat die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union einen Gegenantrag an die Geschäftsführung der MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft mbH gesandt. Der Gegenantrag fordert die Wahl von Herrn Stefan Ulrich als gemeinsamer Vertreter aller Anleihegläubiger im Rahmen der für den 12. November einberufenen Gläubigerversammlung.

Der Gegenantrag hat folgenden Wortlaut:

„Zu Punkt 2 der Tagesordnung (Beschlussfassung über die Bestellung eines Gemeinsamen Vertreters für die Anleihegläubiger) stelle ich folgenden Gegenantrag:

Ich, Christoph Öfele, Vorstandsvorsitzender der DIU e.V., schlage vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Die STU Management Partners GmbH, Rüdesheimerstrasse 11, 80686 München, vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Dipl.-Kfm. Stefan Ulrich, wird zum Gemeinsamen Vertreter für alle Anleihegläubiger bestellt.

Der Umfang der Aufgaben und Befugnisse des Gemeinsamen Vertreters richtet sich nach den Bestimmungen des SchVG.

Der Gemeinsame Vertreter erhält eine angemessene Vergütung.

Die Haftung des Gemeinsamen Vertreters ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt; die Haftung für grobe Fahrlässigkeit ist summenmäßig auf 1 Million EUR (in Worten: Eine Million Euro) begrenzt."


Begründung:

Die STU Management Partners GmbH ist spezialisiert auf die Unterstützung von Unternehmen in besonders herausfordernden Veränderungssituationen.

Hr. Ulrich verfügt über langjährige Erfahrung als Unternehmensberater sowie operativer Top-Level-Manager.

Aufgrund seiner Expertise und seines ausgezeichneten Rufs wurde er in das Kompetenzteam von Dr. Günther Beckstein als designierter Gemeinsamer Vertreter gewählt und hierbei von großen Gläubigergruppen unterstützt.
Hr. Dr. Beckstein hat mittlerweile seine Kandidatur als Gemeinsamer Vertreter im Insolvenzverfahren insbesondere aus zeitlichen Gründen zurückgezogen.

Die STU Management Partners GmbH, vertreten durch Hrn. Ulrich, ist vom Gericht in der vergangenen Woche im Hinblick auf Hrn. Ulrichs bisherige Einarbeitung und Involvierung in den letzten Wochen durch das Insolvenzgericht Eutin in den vorläufigen Gläubigerausschuss eingesetzt worden.

Die Wahl der STU Management Partners GmbH, vertreten durch Hrn. Ulrich, zum Gemeinsamen Vertreter wird - unter Berücksichtigung seiner Expertise, seiner Kenntnis der Unternehmenssituation sowie seiner Funktion als Mitglied des vorläufigen Gläubigerausschusses – das Verfahren deutlich vereinfachen und beschleunigen.
Ich bitte darum, den Gegenantrag bekannt zu machen."

Eine ausführliche Stellungnahme zu diesem Antrag wird der Vorstandsvorsitzende der DIU, Christoph Öfele, im Rahmen der Gläubigerversammlung abgeben.

Weitere Informationen zur DIU und zur Mitgliedschaft finden Sie unter www.diuev.de.

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DIU e.V. - Deutsche Investoren Union rät Anleiheinhabern der More & More AG zur kritischen Überprüfung ihres Engagements

München, 17.10.2014: Die DIU e.V. rät Inhabern der im Juni 2013 emittierten Anleihe der More & More AG (ISIN: DE000A1TND44), ihr Engagement kritisch zu hinterfragen. Aus Sicht der DIU weist die Anleihe ein für Anleger sehr ungünstiges Chance-Risiko-Profil auf. Die DIU begründet ihre Skepsis mit folgenden Tatsachen:

  1. Der angestrebte Bruttoemissionserlös von 13 Mio. Euro wurde verfehlt, lediglich 9,5 Mio. Euro konnten bei Anlegern eingeworben werden. Zudem wurden die eingeworbenen Mittel gemäß Emissionsprospekt vorwiegend zur Umfinanzierung bestehender Kredite verwendet. Nach Berechnung der DIU dürften deshalb so gut wie keine Mittel für Investitionszwecke verwendet worden sein.
  2. Die Eigenkapitalentwicklung der Gesellschaft ist – gemessen an den Bilanzkennzahlen zum 31.12.13 und 30.06.14 - unbefriedigend, und das, obwohl im Mai 2014 eine Kapitalerhöhung durchgeführt wurde. Trotz der 2,625 Mio. Euro, um die das Eigenkapital gestärkt wurde, beträgt das gesamte Eigenkapital am 30.06.2014 gerade einmal 313.000 Euro.
  3. Die Anleihe ist nicht dinglich besichert. Im Insolvenzfall der More & More AG droht deshalb der Totalausfall.

Auf Basis des derzeitigen Kursniveaus von 40 % weist die Anleihe aus Sicht der DIU ein sehr negatives Chance-Risiko-Verhältnis auf, investierte Anleger sollten ihr Engagement deshalb dringend überdenken.

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DIU e.V. – Deutsche Investoren Union begrüßt die Verstärkung des Kompetenzteams rund um Dr. Günther Beckstein bei der Gläubigerversammlung der MS Deutschland

München, 06.10.2014: Die DIU e.V. begrüßt den Vorschlag der MS Deutschland Beteiligungsgesellschaft mbH, dem vorgeschlagenen gemeinsamen Vertreter Dr. Günther Beckstein einen Sanierungsexperten zur Seite zu stellen.

Herr Ulrich ist ein weithin anerkannter Restrukturierungsexperte. Die DIU ist davon überzeugt, dass Herr Ulrich unabhängig und ausschließlich im Interesse der Anleihegläubiger agiert. Deshalb unterstützt die DIU ausdrücklich den Vorschlag, Herrn Ulrich dem vorgeschlagenen gemeinsamen Vertreter als Sanierungsexperten zur Seite zu stellen.

Die DIU wird deshalb – abgesehen von anderslautenden Weisungen – auf der am 08.10.2014 stattfindenden Gläubigerversammlung bei TOP 2 für den Vorschlag der Verwaltung stimmen.

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DIU e.V. - Deutsche Investoren Union rät Anleihegläubigern der Golden Gate GmbH zur Interessensbündelung

München, 02.10.2014: Am 02.10.2014 meldete die Golden Gate GmbH den Rücktritt des Geschäftsführers Uwe Rampold und kündigte eine „gerichtliche Sanierung“ der Gesellschaft an. Als neuer Geschäftsführer soll Herr Dr. jur. Hans Volkert Volckens die Gesellschaft durch die bevorstehende Sanierung führen.

Die DIU e.V. sieht die offensichtlich geplante Insolvenz in Eigenverwaltung skeptisch und rät den Anleihegläubigern zur Interessensbündelung. Die Skepsis der DIU begründet sich wie folgt:

1. Noch im Juli 2014 erklärte Herr Rampold in einem Interview: „Wir zahlen unsere 30-Millionen-Anleihe im Oktober 2014 wie geplant zurück, einschließlich der dann vierten und letzten Zinszahlung von 6,5 Prozent ebenfalls im Oktober“. Seitdem erfolgte ausweislich der Unternehmenshomepage keinerlei Information, die den tatsächlichen – kritischen – Zustand der Gesellschaft wiedergibt.

2. Die ausgegebene Unternehmensanleihe ist ausweislich des Unternehmensprospekts sowohl durch die Verpfändung von Mieteinnahmen als auch durch erstrangige Grundschulden auf das Objekt in Leipzig, ein ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus in Leipzig, besichert. Darüber hinaus existiert ausweislich einer „Creditreform-Rating Summary“ vom 13.05.14 eine „harte Patronatserklärung“, die Herr Rampold zu Gunsten der Anleihegläubiger abgegeben haben soll. Nicht zuletzt bestehen aus Sicht der DIU Ansprüche der Anleihegläubiger gegenüber der vorhandenen Masse der Golden Gate GmbH.

3. Ausweislich der letzten vorliegenden Bilanz vom 31.12.13 betrug das Eigenkapital der Golden Gate GmbH rund 16 Mio. Euro. Zudem verfügt die Gesellschaft neben der Immobilie in Leipzig über einige weitere Objekte, die nach Interviewaussagen des ehemaligen Geschäftsführers Rampold zumindest zum Teil ohne Lasten sind. Umso mehr ist es unverständlich, dass jetzt ein Insolvenzantrag gestellt werden soll.

Vor diesem Hintergrund ist es aus Sicht der DIU wichtig, dass ein unabhängiger Vertreter die Interessen der Anleihegläubiger vertritt. Dieser Vertreter hat aus Sicht der DIU unbedingt darauf zu achten, dass die vorhandenen Sicherheiten ausschließlich im Interesse der Anleihegläubiger verwertet werden.

Die DIU wird im Rahmen der bevorstehenden Gläubigerversammlung selbst einen Vorschlag zur Bestellung eines gemeinsamen Vertreters der Anleihegläubiger einbringen, damit die Interessen der Anleihegläubiger bestmöglich vertreten werden können.

Die DIU e.V. hält selbst Anleihen der Golden Gate GmbH. Dadurch ist gewährleistet, dass die DIU e.V. dieselben Interessen vertritt wie die von ihr vertretenen Gläubiger.

Anleger, die sich von der DIU im Rahmen der Gläubigerversammlung vertreten lassen wollen, nehmen bitte mit uns Kontakt auf.

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DIU e.V. - Deutsche Investoren Union rät Anleihegläubigern der MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG zur Forderungsanmeldung

München, 30.09.2014: Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union empfiehlt Anleihegläubigern der MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG, ihre Ansprüche gegenüber der Gesellschaft unverzüglich anzumelden.

Für viele überraschend meldete die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG gestern den Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Begründet wurde dieser Schritt damit, dass ein wesentlicher Bestandteil der Grundlagenvereinbarung, die am 22. August mit der OPM Global B.V., einer Tochtergesellschaft des indischen Fahrradherstellers Hero Cycles Ltd., und der One Square Advisory Services GmbH, dem Gemeinsamen Vertreter aller Anleihegläubiger der MIFA-Anleihe 2013/18 zur finanziellen Sanierung der MIFA geschlossen wurde, nicht wie zugesagt umgesetzt werden konnte.

Die Anleihegläubiger waren bislang bereit, weitgehende Sanierungsmaßnahmen mitzutragen. Dies geht auch aus der noch am 22.08.14 veröffentlichten Meldung der MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG hervor, in der es u.a. heißt: „Sanierung auf der Zielgeraden“. Es steht zu befürchten, dass durch den jetzt vermeldeten Insolvenzantrag die Anleihegläubiger noch schlechter gestellt werden könnten, als es durch den bereits kommunizierten Debt-Equity-Swap der Fall ist.

In der jetzigen Situation der Insolvenz ist es aus Sicht der DIU für Anleihegläubiger wichtig, Ihre Forderung gegenüber dem Insolvenzverwalter anzumelden. Im Rahmen der kommenden Gläubigerversammlungen wird die DIU die Interessen der Anleihegläubiger bestmöglich vertreten. Anleger, die sich von der DIU im Rahmen der Gläubigerversammlung vertreten lassen wollen, nehmen bitte mit uns Kontakt auf.

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DIU e.V. – Deutsche Investoren Union informiert Anleger i.S. „MS Deutschland“ und „Rena Lange“

München, 24.09.2014: Die DIU e.V. hält in den Fällen „MS Deutschland" und „Rena Lange" Informationen zum aktuellen Stand der jeweiligen Sachverhalte bereit.

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um folgende Aspekte:

1. MS Deutschland-Anleihe

a. Vorbereitung auf die Gläubigerversammlung am 08.10.14
b. Ist eine weitere Gläubigerversammlung in 2014 geplant?
c. Wie verläuft die Wahl des Gläubigervertreters?
d. Wie werthaltig ist die MS Deutschland – Ist es sinnvoll, einen Gutachter zu beauftragen?

2. Rena Lange Anleihe

a. Ist der Sachwalter der Rena Lange GmbH geeignet, die Vermögenswerte zu sichern?
b. Wann wird ein „gemeinsamer Vertreter" der Anleihegläubiger vorgeschlagen?
c. Hintergründe zur Beteiligungsgesellschaft Rudigier
d. Machen Prospekthaftungsklagen Sinn?

DIU-Mitglieder können die vollständigen Newsletter in der Anleihedatenbank einsehen.

(direkte Links: 
MS-Deutschland Newsletter Nr. 1
Rena Lange Newsletter Nr. 1)

 

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DIU e.V. - Deutsche Investoren Union rät Anleihegläubigern der Rena Lange Holding GmbH zur Interessensbündelung

München, 10.09.2014: Am 09.09.2014 meldete die Rena Lange Holding GmbH, dass ein Insolvenzantrag in Eigenverwaltung über das Vermögen der Rena Lange Holding GmbH sowie ein Insolvenzantrag im Regelverfahren über das Vermögen der 100%igen Tochtergesellschaft M. Lange & Co GmbH beim Insolvenzgericht München eingereicht worden sei.
Die DIU e.V. sieht die geplante Insolvenz in Eigenverwaltung skeptisch und rät den Anleihegläubigern zur Interessensbündelung. Die Skepsis der DIU begründet sich mit folgenden Aspekten:

1. Seit der Emission der Anleihe im November 2013 veröffentlichte das Unternehmen keinen Zwischen-, Halbjahres- oder Jahresabschluss. Der letzte zugänglich gemachte Bericht ist ein Halbjahresbericht zum 31.10.2013, also zu einem Zeitpunkt, an dem die Anleihe noch nicht platziert wurde. Somit hatten die Anleiheinhaber seit der Anleiheemission zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit, aktuelle Bilanzzahlen einzusehen.

2. Der Geschäftsführer der Rena Lange Holding GmbH, Dr. Siegmund Rudigier, präsentierte sich im Rahmen einer Kapitalmarktkonferenz am 30. April 2014 und teilte den anwesenden Interessenten mit, dass die Geschäftsentwicklung im Plan sei. Seit diesem Auftritt gibt es nach Wissensstand der DIU keine weiteren Äußerungen oder Veröffentlichungen zur Lage des Unternehmens.

3. Die Insolvenzmeldung erfolgte am 09.09.2014 um 22:00 Uhr. Bereits viele Stunden vor der Meldung geriet der Kurs der Anleihe stark unter Druck und gab teilweise um die Hälfte auf rund 30 % nach. Es stellt sich aus Sicht der DIU die Frage, ob die Verkäufer der Anleihe bereits frühzeitig über die bevorstehende Insolvenz informiert waren und von wem sie informiert wurden.

Vor diesem Hintergrund ist es aus Sicht der DIU wenig Vertrauen erweckend, wenn jetzt ausgerechnet ein Vertreter der Eigentümerfamilie Rudigier als Insolvenzverwalter in Eigenverwaltung agieren sollte.
Die DIU wird im Rahmen der bevorstehenden Gläubigerversammlung selbst einen Vorschlag zur Bestellung eines gemeinsamen Vertreters der Anleihegläubiger einbringen, damit die Interessen der Anleihegläubiger bestmöglich vertreten werden können.

Anleger, die sich von der DIU im Rahmen der Gläubigerversammlung vertreten lassen wollen, nehmen bitte mit uns Kontakt auf.

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DIU e.V. - Deutsche Investoren Union vertritt Anleger der MS Deutschland Anleihe im Rahmen der Gläubigerversammlung

München, 08.09.2014: Die DIU e.V. – Deutsche Investoren Union wird auf der für den 08.10.2014 einberufenen Gläubigerversammlung der MS Deutschland Anleihe vertreten sein und voraussichtlich gegen den Vorschlag zur Stundung der Zinsansprüche und dem vorübergehenden Ausschluss von Kündigungsrechten stimmen. Zudem beabsichtigt die DIU, den von der Geschäftsführung vorgeschlagenen zur Wahl stehenden gemeinsamen Vertreter abzulehnen. Diese Absicht basiert auf folgenden Überlegungen:

1. Gemäß einer Pressemeldung der MS Deutschland Beteiligungs GmbH vom 08.01.2014 ist die Zinszahlung für die Anleihe auch nach dem Eigentümerwechsel durch Kreditlinien von Aurelius abgesichert. Mit dieser Absicherung wurde seitens der Hauptgesellschafter der MS Deutschland, der „Callista Private Equity“ auch noch im Jahresabschluss 2013 geworben. Es ist aus Sicht der DIU nicht nachvollziehbar, warum die Anleihegläubiger jetzt auf die „Zinsgarantie“ verzichten sollen.

2. Im Rahmen der Gläubigerversammlung soll mit den Anleihegläubigern ein „umfassendes Konzept zur finanziellen Sanierung der Emittentin“ diskutiert werden. Weder aus der Einladung zur Gläubigerversammlung noch aus dem parallel veröffentlichten „Brief des Geschäftsführers“ geht jedoch hervor, wie eine finanzielle Sanierung gestaltet werden soll und ob und inwieweit die Anleihegläubiger auf ihre Zins- und Tilgungsansprüche verzichten sollen.

3. Ausweislich des Jahresabschlusses zum 31.12.2013 sind die Anleiheinhaber die mit Abstand größte Gläubigergruppe. Zudem sind die Anleiheinhaber durch eine erstrangige Schiffshypothek in Höhe von 60 Mio. Euro sehr gut abgesichert. Es stellt sich aus Sicht der DIU deshalb die Frage, warum sich die Anleihegläubiger mit den angekündigten Beschlussvorlagen wie der Stundung der Zinsansprüche und dem vorübergehenden Ausschluss von Kündigungsrechten schlechter stellen sollen ohne dass ein akzeptables Finanzierungskonzept seitens der Eigentümer vor der Gläubigerversammlung vorgelegt wird.

4. Es ist aus Sicht der DIU derzeit nicht nachvollziehbar, warum die Anleiheinhaber einen gemeinsamen Vertreter wählen sollen, der von der Geschäftsführung und somit dem Eigentümer vorgeschlagen wird, da ein Interessenskonflikt des gemeinsamen Vertreters nicht ausgeschlossen werden kann.

Die DIU e.V. hält selbst Anleihen der MS Deutschland. Dadurch ist gewährleistet, dass die DIU e.V. dieselben Interessen vertritt wie die von ihr vertretenen Gläubiger.

Anleger, die sich von der DIU e.V. im Rahmen der am 08.10.2014 in Frankfurt am Main einberufenen Gläubigerversammlung vertreten lassen wollen, nehmen bitte mit uns Kontakt auf. Die Vertretung erfolgt kostenfrei.

Für Mitglieder der DIU e.V. werden in den nächsten Tagen umfangreiche Informationen wie z.B. ein ausführlicher „DIU-Anleihencheck“ auf der Webseite der DIU zum Download bereitgehalten.

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DIU e. V.: Deutsche Investoren Union rät Anleiheinhabern der Joh. Friedrich Behrens AG zur kritischen Überprüfung ihres Engagements

München, 02.09.2014: Die DIU e.V. rät Inhabern der im März 2011 emittierten Anleihe der Joh. Friedrich Behrens AG (ISIN: DE000A1H3GE9) ihr Engagement kritisch zu überprüfen. Aus Sicht der DIU weist die Anleihe für Anleger ein sehr ungünstiges Chance-Risiko-Profil auf. Die DIU begründet ihre Skepsis mit folgenden Tatsachen:

1. Der vom Unternehmen seit Jahren angekündigte Turnaround hat in den vergangenen Jahren nicht stattgefunden, im Gegenteil. Über die letzten drei Jahre haben sich Eigenkapital und Eigenkapitalquote konstant verringert, so dass sogar Covenants (zusätzliche Vertragsklauseln zwischen Banken und Emittent) verletzt wurden, die mit einem Bankenkonsortium des am 31.07.2014 ausgelaufenen Konsortialkredits vereinbart worden waren. Es ist aus Sicht der DIU fraglich, ob die leichte Verbesserung der Kennzahlen zum 30.06.2014 nachhaltig ist.

2. Das mit der Emission der Anleihe verkündete Ziel, die Bankverbindlichkeiten auf etwa 5 Mio. Euro zu reduzieren, ist zu keinem Zeitpunkt erreicht worden. Zum 30.06.2014 belaufen sich die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bereits auf 12,5 Mio. Euro.

3. Der mit den Banken vereinbarte neue Konsortialkredit läuft nur bis zum 31.12.2015. Vor dem Hintergrund der bereits zum 31.07.14 gerissenen Covenants und der im März 2016 fälligen Unternehmensanleihe ist völlig unklar, ob die Finanzierungsbanken danach erneut einen Konsortialkredit vergeben.

4. Die Anleihen sind nicht besichert. Hingegen sind die Bankverbindlichkeiten durch eine Raumsicherungsübereignung der Vorratsbestände, eine Globalzession der Forderungen und die Abtretung einer Grundschuld auf die Liegenschaft in Ahrensburg besichert. Somit sind die Finanzierungsbanken wesentlich besser besichert als die Anleihegläubiger.

5. Es ist aus Sicht der DIU derzeit völlig unklar, wie die Anleihe bei Fälligkeit im März 2016 refinanziert werden soll.

Auf Basis des derzeitigen Kursniveaus von 94,00 % weist die Anleihe aus Sicht der DIU ein sehr ungünstiges Chance-Risiko-Verhältnis auf, investierte Anleger sollten ihr Engagement deshalb dringend überdenken.

Der komplette Fragenkatalog ist auf der Webseite der DIU einsehbar unter: http://diuev.de/diu-meldungen.html#fragekatalog-joh-f-behrens-14-09-02. Für Mitglieder steht eine ausführliche Analyse im Rahmen des "DIU-Anleihencheck" zur Verfügung: http://diuev.de/anleihedatenbank/joh-f-behrens-ag-11-16/diu-anleihencheck/anleihecheck-behrens.pdf.

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Joh. Friedrich Behrens AG beantwortet ausführlichen Fragenkatalog der DIU

München, 02.09.2014: Die Joh. Friedrich Behrens AG hat uns heute einen Fragenkatalog bezüglich der im März 2011 begebenen Anleihe sowie zur aktuellen Situation beantwortet:

DIU: Am 03.06.2011 meldeten sie die „Vollplatzierung" der Anleihe, aus dem Halbjahresabschluss zum 30.06.2011 geht hervor, dass Sie rund 4 Mio. Euro der Anleihe im Eigenbestand halten. Bitte erläutern Sie diesen Sachverhalt vor dem Hintergrund des Begriffs „Vollplatzierung"

Behrens-IR: Aufgrund überschüssiger Liquidität durch die Ausgabe der Anleihe 2011 konnte die Gesellschaft damals entsprechende Anleihen kurz nach Ausgabe zurückkaufen.

DIU: Warum wurden keine Folgeratings veranlasst?

Behrens-IR: Als börsennotierte Gesellschaft müssen wir nach den für uns geltenden Regeln der Börse Stuttgart kein Folgerating erstellen.

DIU: Wie hoch ist die Kreditlinie des neuen Konsortialvertrags?

Behrens-IR: Die Kreditlinie bei den Konsortialbanken liegt aktuell bei 9 Mio. EUR.

DIU: Welche Covenants wurden für den bis zum 31.12.2015 laufenden Konsortialvertrag vereinbart?

Behrens-IR: Die vereinbarten Covenants sind die gleichen wie bisher, nur die jeweilige Höhe wurde den aktuellen Verhältnissen angepasst. Die einzuhaltenden Covenants sind bereinigte Eigenkapitalquote und -kapital, der Verschuldungsgrad, der Zinsdeckungsgrad und eine Deckungsrelation innerhalb des Umlaufvermögens

DIU: Wie und in welcher Höhe sind die Kredite der Konsortialbanken besichert?

Behrens-IR: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten der Behrens AG in Höhe von 6.394 TEUR zum 30.06.14 sind wie im Vorjahr gemäß Sicherheiten-Poolvertrag durch die Raumsicherungsübereignung der Vorratsbestände, die Globalzession der Forderungen und die Abtretung einer Grundschuld auf die Liegenschaft in Ahrensburg besichert. Die Höhe der Vorräte und Forderungen verändert sich täglich, die eingetragene Grundschuld hat einen Wert von 5,1 Mio. EUR.

DIU: Wie (aus welchen Mitteln) soll die Anleihe 2016 zurückgezahlt werden?

Behrens-IR: Die Gesellschaft prüft momentan mit externen Spezialisten verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Über die genaue Ausgestaltung der Refinanzierung ist noch keine Entscheidung getroffen.

Auf Grund der neuen Informationen überarbeiten wir unseren Anleihe-Check und werden in Kürze eine aktuelle Einschätzung zu Anleihe der Joh. Friedrich Behrens AG geben.

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DIU e.V. rät Anleiheinhabern der HanseYachts zur kritischen Überprüfung ihres Engagements

München, 29.08.2014: Die DIU e.V. rät Inhabern der im Juni 2014 emittierten Anleihe der HanseYachts AG (ISIN: DE000A11QHZ0), ihr Engagement kritisch zu hinterfragen. Aus Sicht der DIU weist die Anleihe ein für Anleger sehr ungünstiges Chance-Risiko-Profil auf. Die DIU begründet ihre Skepsis mit folgenden Tatsachen:

  1. Der angestrebte Bruttoemissionserlös von 20 Mio. Euro wurde verfehlt, lediglich 13 Mio. Euro konnten bei Anlegern eingeworben werden. Nach Berechnung der DIU dürften deshalb anstatt wie geplant rund 8 Mio. Euro nur 3 Mio. Euro für Investitionszwecke zur Verfügung stehen.
  2. Die Eigenkapitalentwicklung der Gesellschaft ist – gemessen an den Bilanzkennzahlen zum 30.06.13 und 31.03.14 - stark negativ und das, obwohl im September 2013 eine Kapitalerhöhung durchgeführt wurde.
  3. Die Anleihe weist enorme Risiken aus Rechtsstreitigkeiten auf und ist nicht dinglich besichert. Im Insolvenzfall der HanseYachts AG droht deshalb der Totalausfall.

Auf Basis des derzeitigen Kursniveaus von 96,25 % weist die Anleihe aus Sicht der DIU ein sehr negatives Chance-Risiko-Verhältnis auf, investierte Anleger sollten ihr Engagement deshalb dringend überdenken.
Eine ausführliche Analyse im Rahmen des „DIU-Anleihencheck" erhalten Mitglieder der DIU auf der Vereinswebseite.
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DIU e.V. begrüßt die Unterzeichnung der Grundlagenvereinbarung zur finanziellen Sanierung der MIFA AG

München, 25.08.2014: Die DIU e.V. begrüßt die bekanntgegebene Grundlagenvereinbarung zwischen dem gemeinsamen Vertreter der Anleihegläubiger der MIFA-Anleihe 2013/18 und der indischen Hero Cycles Ltd.
Wie das Unternehmen bekannt gab, erfolgte die Einigung unter folgenden wesentlichen Prämissen:
– Der Nennbetrag der Anleihe auf soll 10 Mio. Euro reduziert werden.
– Die Anleihe soll bis 11.08.2021 verlängert werden.
– Die Anleihe soll nur noch mit 1% verzinst werden.

Für den Verzicht von 15 Mio. Euro sowie die aufgelaufenen Zinsen sollen die Anleihegläubiger zunächst Gesellschaftsanteile von 91% erhalten. Nach einer weiteren Kapitalerhöhung durch Hero sollen die Anleihegläubiger weiterhin mit mindestens 10% an MIFA beteiligt sein. Zudem können die Anleihegläubiger an dieser Kapitalerhöhung teilnehmen und ihren Anteil an MIFA auf bis zu 30% erhöhen.

Die DIU e.V. empfiehlt den Anleihegläubigern, dem Sanierungskonzept zuzustimmen. Eine Abstimmung der Anleihegläubiger über das Sanierungskonzept ist für Anfang September vorgesehen.

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DIU e.V. – Deutsche Investoren Union geht online

München, 21.08.2014: Die DIU e.V., Deutsche Investoren Union, München, freut sich sehr, die Aufnahme des operativen Betriebs bekannt geben zu dürfen.

DIU e.V. ist ein Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die optimale Interessenvertretung von Anleihegläubigern sowie von anderen Anlegern durch Aufklärung und Beratung zu gewährleisten. Darüber hinaus stellen wir sicher, dass unsere Mitglieder gegebenenfalls auch gegenüber Emittenten und anderen Institutionen bestmöglich vertreten werden, beispielsweise im Rahmen von Gläubigerversammlungen.

Neben der Interessenvertretung von Anlegern, die bereits einen Vermögensschaden erlitten haben, ist es ein wichtiges Anliegen der DIU, präventiv zu wirken. Im Rahmen von „Anleihe-Checks" erhalten unsere Mitglieder Einschätzungen zu Unternehmensanleihen, bei denen wir ein ungünstiges Chance-Risiko-Profil zu erkennen glauben. Daneben werden wir unseren Mitgliedern regelmäßig Einschätzungen zu Neuemissionen auf dem Anleihemarkt bereitstellen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Betreuung von Anlegern, die durch geschlossene Fonds, wie z.B. Schiffsfonds, Verluste erlitten haben. Dabei werden Rechtsfragen von unseren spezialisierten Kooperationsanwälten beantwortet.

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